Sicherheitseinlagen

 

 Wie ist die gesetzliche Regelung?

Im Januar 2007 ist eine Änderung der berufsgenossenschaftlichen Richtlinie BGR 191 in Kraft getreten. Sie schreibt vor, dass orthopädische Einlagen nur noch in Verbindung mit einer gültigen Baumusterprüfung in Sicherheitsschuhe eingelegt werden dürfen. Die Verwendung anderer als die vom Schuhhersteller integrierten Fußbettungen ist daher unzulässig, weil der Schuh gegenüber dem geprüften Baumuster verändert wird (dies gilt auch für das Einlegen von nicht baumustergeprüften orthopädischen Einlagen, von Lammfellen, Gelsohlen, o.Ä). Auch die Veränderung (z.B. Erhöhung) des Schuhs ohne Baumusterprüfung ist nicht mehr gestattet!
Mit dieser Regelung soll sichergestellt werden, dass festgelegte und geprüfte Eigenschaften der Sicherheits-, Schutz- und Berufsschuhe wie beispielsweise Antistatik, ESD-Leitfähigkeit, Resthöhe der Zehenschutzkappe oder Fersendämpfung erhalten bleiben.
Einige Sicherheitsschuhhersteller bieten deshalb speziell zertifizierte Schuhe zusammen mit entsprechenden baumustergeprüften Einlagensystemen an, die individuell als orthopädische Sicherheitseinlagen nach den berufsgenossenschaftlichen "Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit" von uns angefertigt, bzw. erhöht werden dürfen.

 

 Was muss ich tun um mir baumustergeprüfte Einlagen anfertigen zu lassen und was muss ich beachten?

Bringen Sie bitte Ihren Sicherheits-, Schutz oder Berufsschuh zu uns, damit wir zunächst die Zulässigkeit prüfen können. Beachten Sie bitte auch, das eine Anfertigung von baumustergeprüften Sicherheitseinlagen länger als 1-2 Wochen Fertigungszeit mit sich ziehen kann, da wir für jeden Sicherheitsschuhhersteller erst das entsprechende baumustergeprüfte Material und die dafür baumustergeprüften Hilfsstoffe anfordern müssen. Bitte füllen Sie uns die Auftrags- und Kostenübernahmebestätiung aus.

 

 Wie hoch sind die Kosten und wer übernimmt diese?

Baumustergeprüfte Sicherheitseinlagen sind keine Leistung der gesetzl. Krankenkassen. Die Kosten hierfür müssen vom Patienten selbst getragen werden, können also nicht über Rezept abgerechnet werden. Die Kosten bewegen sich in der Regel zwischen 150 € und 200 €, abhängig vom Schuhhersteller. Bei Sonderzusätzen können auch Mehrkosten entstehen. Gerne erstellen wir Ihnen vorab einen Kostenvoranschlag.
Im Idealfall übernimmt der Arbeitgeber die Kosten hierfür oder beteiligt sich daran. Unter bestimmten Voraussetzungen können die Kosten auch bei verschiedenen Kostenträgern, wie z.B. der gesetzl. Rentenversicherung oder der Bundesagentur für Arbeit beantragt werden, wobei eine Übernahme der Kosten nicht immer garantiert ist. Laut unserer Erfahrung können bis zu einer Entscheidung des entsprechenden Kostenträgers bis zu 6 Wochen oder länger vergehen.
Laden Sie sich hierzu die entsprechenden Unterlagen am Ende dieser Seite herunter, lassen Sie diese vom zuständigen Ansprechpartner ausfüllen und bringen Sie uns die Unterlagen vollständig vorbei, damit wir noch einen Kostenvoranschlag für Sie erstellen können. Die Unterlagen reichen wir dann gerne gesammelt für Sie ein.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Fertigung der Einlagen in diesem Fall erst beginnen können, wenn eine Kostenübernahme durch die Rentenversicherung oder die Arbeitsagentur hierfür vorliegt. Wenn Sie die Einlagen bereits vorher benötigen, müssen Sie in Vorleistung gehen und bekommen von uns vorab eine Rechnung.

 

 Welche Sicherheitsschuhe sind für baumustergeprüfte Sicherheitseinlagen zulässig?

Bitte fragen Sie beim Kauf der Sicherheitsschuhe immer, ob die Schuhe für eine orthopädische Veränderung der Innensohle gemäß BGR 191 zugelassen sind. Wir arbeiten mit folgenden führenden Herstellern zusammen, die Schuhserien speziell für diese Belange anbieten.

 

 
 
 
 

Benötigte Formulare zur Beantragung der Kostenübernahme:


  Vom Versicherten auszufüllen:    Formular G100 und  Formular G130
  Vom Hausarzt auszufüllen:    Befundbericht REHA0200
  Vom Facharzt (Orthopäden) auszufüllen:    Befundbericht REHA0205
  Vom Arbeitgeber auszufüllen:    Notwendigkeitsbescheinigung REHA0032

Die zuvor genannten Formule, sind direkt auf die Seite der Deutschen Rentenversicherung verlinkt.
Die ausgefüllten Formulare geben Sie bitte bei uns ab. Wir fügen noch unseren Kostenvoranschlag sowie unsere Messergebnisse bei und reichen die gesamten Unterlagen anschließend in Ihrem Auftrag bei der Deutschen Rentenversicherung ein.

Unsere Anschrift

ComfOrtho
Altwieslocher Str. 1
69168 Wiesloch

Kontakt zu uns

  • 06222 2507
  • 06222 381269
  • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Öffnungszeiten

    Mo-Fr: 9.00 bis 12.30 Uhr
    und 15:00 bis 18:30 Uhr
    Sa: 10.00 bis 13.00

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