Der Fersensporn

Typische Symptome sind stechende Schmerzen beim Auftreten an der Ferse. Als Orthopädieschuhtechni­ker wissen wir, dass ein nicht behandelter Fersensporn sehr langwierig sein kann und oft zu Haltungs­schwierigkeiten führt. Wir sprechen hier von einem sogenannten „Schongang”.

Das bedeutet nichts anderes, als dass der betroffene Patient versucht, den schmerzhaften Bereich am Fuß beim Laufen zu entlasten, etwa durch Mehrbelastung des Fuß-Außenbereichs oder des Vorfußes, was ebenfalls auf Dauer wieder zu einer Überlastung in diesen Be­reichen führt. Mit unseren Einlagen können wir gezielt den Schmerzpunkt entlasten und den Druck des Kör­pers gleichmäßig auf die anderen Bereiche des Fußes verteilen. Wichtig ist hierbei konsequentes Tragen der Einlagen, besonders im Akutzustand. Tabu hingegen ist Barfußlaufen auf harten Böden oder das Tragen von Schuhen mit hartem Korkfußbett, das die entzündete Stelle immer wieder reizt. Besser sind spezielle Haus­schuhe, die sich für Einlagen eignen.

Auch sog. Silikon-Fersenkissen, die Sie bei uns erhalten, können vorüber­gehend helfen. Wenn der Schmerz abklingt, sollte der Patient weiterhin orthopädische Einlagen tragen. Denn ein Fersensporn ist rezidivierend, das bedeutet er kann wiederkommen. Und die Ursache für diese Entzündung ist eine Absen­kung des Gewölbes im Fuß, die dauerhaft nur mit einer Einlage korrigiert werden kann.

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